implantologie

hochwertiger individueller zahnersatz

parodontalästhetik

veneers

prophylaxe

ästhetische zahnheilkunde

bleaching

kosmetische zahntherapie


zahnarztpraxis
dr. med. dent. heinrich middelmann
maxfeldhof 6
85716 unterschleißheim
tel  089 310 7979

Öffnungszeiten:

Montag - Donnerstag
08.00h - 13.00h und
14.00h - 17.00h
Freitag
08.00h - 12.00h
und nach Vereinbarung

 

Newsletter-Archiv

2008:  Oktober

2008:  März

2007:  Februar, Juni, Oktober

2006:  November, September, Juli, Januar

2005:  Oktober

Newsletter vom 06.10.2008


Vortragsreihe:

 

Newsletter vom14.03.2008


Schmerzen:

Jeder Mensch empfindet Schmerz individuell anders. Begründet ist dies vorwiegend in  Gehirnregionen wie dem Schmerzzentrum und dem Limbischen System, welches den Charakter formt. Krankheiten wie neurologische Erkrankungen und Diabetes können das sonst normale Schmerzempfinden herabsetzen. Zahlreiche Medikamente sind ebenfalls in der Lage die Schmerzreizweiterleitung gezielt an verschiedenen Stellen im Körper zu minimieren. Dennoch, Gründe für Schmerzen gibt es viele, besonders im Kopf-Hals-Bereich, wo zahlreiche Gewebearten und Organe dicht bei einander liegen.

Zähne und die umliegenden Gewebe können dabei eine wichtige Rolle spielen:

●   freiliegende Zahnhälse

●   Karies an einem oder mehreren Zähnen

●   Entzündungen von einem oder mehreren Zahnnerven im Zahn

●   Entzündungen von Zahnfleischtaschen

●   Entzündungen im Knochenbereich

●   Störungen der Verzahnung/Fehlkontakte/Frühkontakte

●   Knirschen und Pressen

●   Entzündungen in den Kieferhöhlen

●   Muskelverspannungen der Kaumuskeln

●   Kiefergelenkserkrankungen

●   nervlich-bedingte halbseitige Gesichtsschmerzen

●   Lymphknotenschwellungen als Folge von Entzündungen

●   Beschwerden im Bereich der Speicheldrüsen

Oft sind vom Patienten selbst die Schmerzen gar nicht eindeutig lokalisierbar. So wird eine genaue Untersuchung primär durch den Zahnarzt notwendig. Möglich ist auch eine Kombination mehrerer Ursachen. Der Arzt differenziert durch bestimmte Methoden die Ursachen und behandelt diese anschließend. Meist erreicht er damit die Schmerzfreiheit oder Linderung in einer Sitzung. In weiteren Sitzungen können dann stabilere Verhältnisse geschaffen und Vorgehen geplant werden. Grundsätzlich ist zu beachten, dass Blutungen und Reizungen im Zahnfleischbereich oft durch Beläge (Plaque) zwischen den Zähnen entstehen. Diese können dann nur durch gründliche Pflege beseitigt werden. Das heißt diese Stellen nicht zu schonen, sondern mit Zahnseide und Mundspülungen zu arbeiten. Die Prophylaxe ist die Grundlage für den gesunden Organismus. Versucht man dagegen erst wenn Schmerzen aufgetreten sind diese zu beseitigen ist dies oft schwieriger und oft sogar mit aufwändigen Planungen für alternative Langzeitlösungen verbunden.

Bei Fragen und Problemen helfen wir Ihnen gern weiter.

Ihr Team Dr. Middelmann

 

Newsletter vom 24.10.2007

 

1) Hervorragende Reinigungsergebnisse mit der Schalltechnologie

Quelle: Dentalbarometer. Ausgabe 5 09/2007, S.24-25)

Schall-getriebene Zahnbürsten stellen die aktuell neusten Entwicklungen bezüglich elektrischer Zahnbürsten auf dem Dentalmarkt dar. Ihre Borsten werden nicht durch eine Mechanik bewegt, sondern durch Schall. Der Schall regt die Borsten zum Schwingen an, sodass eine Art „Wedelbewegung“ zustande kommt. Bei dem Schall handelt es sich nicht um Ultra-Schall der wesentlich hoch-frequenter und nur professionell in der Prophylaxereinigung angewendet wird. Dieser würde die  Zahnsubstanz bei nicht sachgemäßer Anwendung auf Dauer schädigen. Ein Mikroprozessor im Bürstengriff erzeugt 31.000 Borstenbewegungen pro Minute. Neben der mechanischen Reinigung werden eine dynamische Flüssigkeitsströmung und die Sauerstoffbildung im Flüssigkeitsfilm des Mundes bewirkt. Plaque wird somit schon vor der Verwandlung in Zahnstein schonend entfernt. Wichtig für die Benutzung der Schallzahnbürsten ist dennoch das Putzen mit „drei Fingern“ ohne Druck. Somit werden die Borsten nicht umgebogen und reinigen sanft die Zahnoberfläche. Mehr als 140 veröffentliche Studien an 40 Universitäten unterstützen den fortschrittlichen Nutzen der Schalltechnik.

Wir bieten Ihnen den Kauf einer Schallzahnbürste direkt in der Praxis an, um Ihnen eine optimale Mundhygiene zu ermöglichen und somit Ihre Zähne ein Leben lang zu erhalten.

 

2 ) Digitale Panoramaschichtaufnahmen OPG (Orthopantomogramm) und die Erkennung  von parodontalen Schädigungen.

Wir als Zahnärzte empfehlen unseren Patienten zwei Mal im Jahr eine Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen. Hierbei werden nicht nur alle Zähne sorgfältig auf Abnutzungserscheinungen und Karies untersucht, sondern auch der Zahnhalteapparat (Parodont) und die Mundschleimhäute genauestens inspiziert. Zähne sind funktionell für die gesunde Ernährung lebenswichtig und erfüllen heute mehr denn je ästhetische Ansprüche. Im Vordergrund steht die Funktion, die als Basis das gesunde Parodont geschädigt lockern sich die Zähne auch wenn sie sonst meist kariesfrei sind. Oft ist es bei nicht  sorgfältiger Mundpflege ein Rückgang des Parodonts (Parodontose) zu verzeichnen, der dann nur schwer aufzuhalten und zu korrigieren ist. Denn ist der Knochen einmal „weg“, bekommt man ihn in der Regel nicht mehr zurück. Lokale Knochenverluste an einzelnen Zähnen können heute gut behandelt werden. Durch Anwendungen bestimmter Schmelz-Matrix-Protheine auf der gereinigten Wurzeloberfläche und Entlastungsmaßnahmen des betroffenen Zahns ist dann die Knochenregeneration möglich. Für die Begutachtung des Parodonts und der gesamten Zähne wird in der Regel etwa alle zwei Jahre ein großes digitales Röntgenbild (Orthopantomogramm oder Panoramaschichtaufnahme) angefertigt, woraus sich nach Jahren eine Art Chronologie entwickelt. Durch die Röntgen-Digitaltechnologie konnte die Strahlenbelastung für den Patienten um das 20-30-fache gesenkt werden. Aus dem Bild erkennt der Zahnarzt im Gesamtüberblick pathologische Veränderungen von Knochenstrukturen, den Kieferhöhlen, Zähnen, Füllungen der Zähne, Nervenkanälen und allgemein Entzündungsherde. Er kann frühzeitig eingreifen und unter Zusammenarbeit mit dem kooperierenden Patienten schlimmstes vermeiden. Sind bestimmte Bereiche auffällig, jedoch nicht eindeutig diagnostizierbar, so kann mit Hilfe des digitalen Kleinröntgens eine Bereichsaufnahme gemacht werden.

 

3) Kommt Zahnersatz für mich in Frage?

Viele Patienten haben gute und gepflegte Zähne. Der Zahnhalteapparat ist gesund und die Karies wurde an den betroffenen Zähnen erfolgreich behandelt. In den letzten Jahren gemachte Füllungen sehen auf den ersten Blick intakt und erhaltungswürdig aus. Temperaturveränderungen, die Beanspruchung und nicht zu letzt die Mundpflege lassen Materialien altern. An die Beschaffenheit und Haltbarkeit von Zahnschmelz und Füllungsmaterialien werden hohe Anforderungen gestellt, denn bei jedem Essen verschiebt sich der pH-Wert im Mund nach oben und unten. Daher ist bei der Vorsorgeuntersuchung einmal im halben Jahr das Erkennen von Materialdefekten aller Art für den Erhalt der Zähne wichtig. Randbereiche und Klebefugen zwischen Zahn und Fremdmaterial sind zu beobachten und bei Bedarf zu erneuern. Manchmal ist für eine scheinbar noch intakte Restauration oder die verbliebene Restauration oder die verbliebene Restzahnsubstanz die Kaubelastung zu groß und sie bricht. Um Substanzverluste des Zahnes möglichst zu vermeiden sollten frühzeitig Alternativen für die richtige Versorgung der Zähne durch Zahnersatz oder neue Füllungen angedacht und geplant werden. Bricht der Zahn oberhalb des Zahnfleisches und des Knochenniveaus ist eine Versorgung oft noch möglich. Bricht der Zahn jedoch unterhalb, so muss der Zahnarzt den Zahn entfernen. Eine neue entstandene Lücke ist zu versogen. An Stellen, wo Zahnwurzeln aus dem Knochen durch die verminderte Belastung durch die verminderte Durchblutung ab. Das gilt auch für Bereiche unter Brücken. Ersetzt man nun die Zahnwurzel beispielsweise durch ein Implantat, so wird der Knochen weiter belastet und baut sich nicht ab. Die Nachbarzähne müssen nicht für eine Brücke beschliffen werden und werden geschont. In dieser Situation ist ein Einzelimplantat eine sinnvolle Möglichkeit einen verlorenen Zahn komplett zu ersetzten. Da das Implantat durch einen Aufbau mit der Zahnkrone verbunden ist, ist durch dessen Wechsel die neue künstliche Wurzel vielfältig verwendbar. Sie verbleibt möglichst ein Leben lang im Mund des Patienten. Nach 10 Jahren sind statistisch immer noch 93-95 % gesetzter Implantate ohne Knochenverlust in situ. Bei der Planung anderen zahneratztes für spätere Restzahnsituationen kann das Implantat miteinbezogen werden.

Für individuelle Beratungen und Fragen bezüglich Zahnersatz, Implantaten und dessen/deren Einsatzgebiete stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ihr Team Dr. Middelmann

 

Newsletter vom 01.06.2007

 

1) Die professionelle Zahnreinigung (PZR), Zahnarztbesuche,… wie oft im Jahr?

Da ein Mensch bis zu 32 Zähne hat, ist eine sorgfältige Pflege über das ganze Leben Grundvoraussetzung für die Mund- und Körpergesundheit. Im Mund gibt es viele Bereiche, die wir selbst oft nicht ausreichend erreichen und einsehen können. Regelmäßige Kontrollen der Zähne und des Zahnhalteapparates sind daher für uns ein dringlicher und nicht aufschiebbarer Termin einmal im halben Jahr. Jeder Zahn wird durch seine Nerven- und Blutversorgung zu einer Art „Lebewesen“ und benötigt täglich mehrfach Pflege. Der Zahnarzt kontrolliert mit Mundspiegel, Pinzette und einer feinen Tastsonde Zahn für Zahn auf dessen Gesundheitszustand. Zahnsubstanzdefekte werden behandelt und somit die Zähne möglichst ein Leben lang erhalten. Die PZR hilft Defekte von vorn herein zu minimieren. Dabei werden weiche und harte Beläge bis auf Zahnfleischniveau entfernt, Verfärbungen durch Tee, Kaffe, Nikotin oder Wein wegpoliert, die Zahnzwischenräume mit speziellen Pasten geputzt und alte erhaltungswürdige Füllungen aufpoliert. Abschließend erfolgt die Fluoridierung zum Schutz und zur Härtung der Zahnhartsubstanz aller Zähne. Der Patient ist nicht nur vor Überraschungen gefeit sondern bekommt wieder ein absolut sauberes Gefühl im Mund. Die PZR geht weit über das kassenübliche Zahnsteinentfernen hinaus. Sie bringt Ihre natürliche Zahnfarbe wieder hervor und kann bei regelmäßiger Anwendung Zahnfleischprobleme minimieren oder sogar ganz vermeiden. Eine zusätzliche Aufhellung (Bleaching) kann ihre Zähne noch weißer machen, denn ein strahlendes Lächeln ist stets ein Gewinn. Die Behandlung wird von speziell geschulten Mitarbeiterinnen durchgeführt, die Ihnen auch gern Ihre Fragen beantworten.

2) Die Parodontitis

Erst in den 90er Jahren erkannte man in der Zahnheilkunde die Problematik der Parodontitis. Darunter versteht man den Verlust des Kieferknochens durch Faktoren, bedingt durch „äußere“ Einflüsse, wie der ungenügenden Mundhygiene und der Infektion mit aggressiven Bakterien. Daneben gibt es „innere“ Einflüsse, wie die genetische Veranlagung oder den körperlichen Allgemeinzustand. Stress, Rauchen, die bakterielle Mikroflora des Mundes und die sozioökonomischen Verhältnisse des Patienten spielen eine Rolle, ebenso wie bestimmte Krankheiten, wie Diabetes, Osteoporose und AIDS, aber auch Fehlfunktionen der Immunabwehrabwehrzellen. Der normal zu tolerierende Verlust des Kieferknochens bei allgemein gesunden Patienten liegt durchschnittlich bei 2 % in 10 Jahren. Im Bezug auf das Patientenalter handelt es sich beim Voranschreiten der Parodontitis um eine normal verteilte Gaußsche Kurve. Patienten bei denen man von einer chronischen Parodontitis sprechen kann weisen einen Knochenverlust von deutlich mehr als 2 % über 10 Jahre auf. Bei einer aggressiven Parodontitis geht man von 5-10 % aller Patienten in Deutschland aus, welche unter einem durchschnittlichen Knochenverlust von 10-15 % in 10 Jahren leiden. Nach systematischer Parodontosetherapie stagniert die chronische Parodontitis, während die aggressive Parodontitis nach wie vor eine hohe Restfortentwicklung zeigt. Dabei gilt auch: je höher die anfängliche Verlusttendenz des Kieferknochens, desto höher bleibt sie auch nach der Parodontosetherapie. Betrachtet man die Verteilung des Knochenschwundes im Mund, so sieht man laut Prof. Flemming meist eine lokale Verteilung und nur selten einen generalisierten Befall. Die aggressive Parodontitis ist dominant vererblich und kann sich mit einem 50 %igem Risiko auf direkt Verwandte vererben. Bei der Unsicherheit, wie stark voranschreitend die Parodontitis in der Praxis nun wirklich ist und zu welcher der beider Gruppen nun die Erkrankung eines Patienten gehört hilft eine Untersuchung der vorhandenen Bakterien in der Mundhöhle. Um diese genau festzustellen, wird mit Hilfe von Abstrichen im Labor die DNA der Bakterien untersucht. Daraufhin können die Bakterien mit unterschiedlichen Antibiotika über einen bestimmten Zeitraum behandelt und eingedämmt werden. Mit den derzeit der Zahnmedizin zur Verfügung stehenden Mitteln können 90 % aller an Parodontitis erkrankten Patienten geholfen werden. (Quelle: Stenger N „Therapeutische Konzepte-Management der aggressiven Parodontitis“ Spectator Dentistry Nr.4,5/2007,3)

3) Die lokale Betäubung

Oft besteht die Angst der Patienten nicht vor dem Zahnarzt und den Praxisräumen selbst, sondern vor der „Spritze“ und dem „Au…, das tut weh…“. Die Art und Weise und die Wirkung der Betäubung ist also das eigentliche „Übel“. Dabei stellen sich die Patienten dieses in allen erdenklichen Varianten vor. Dies versuchen wir von vornherein zu vermeiden!!! Für unser Praxisteam kommt es darauf an, dass der Besuch beim Zahnarzt so menschlich und unspektakulär wie nur möglich abläuft. Das fängt bei der beruhigenden Ausgestaltung der Räume an, bis hin zur Bekleidung der Behandler. Wenn es um eine Betäubung im Mund geht, anästhesieren wir zuerst mit einem Oberflächespray die Haut im Mund, sodass der Patient nur noch einen ganz leichten Druck und weniger einen Stich merkt. Im Oberkiefer ist es möglich alle Zähne einzeln zu betäuben, da die Knochendichte kleiner und die Innervierung differenzierter sind. Die injizierte Flüssigkeit zur Betäubung muss durch den Knochen zum Nerv diffundieren, damit dieser taub wird. Der Oberkiefer-Haupt-Nerv wie auch der Unterkiefer-Haupt-Nerv kommen vom Nervus trigeminus. Im Unterkiefer ist nicht nur die Kieferknochendichte sehr viel höher, sondern die Innervierung sehr viel indifferenter. Einzelne Zähne können nur schwer betäubt werden. Die gesamten Zähne im Unterkiefer können mit nur zwei Injektionen (einer je Seite) betäubt werden. Falls unsere Patienten Angst vor der Betäubung haben, bieten wir in unserer Praxisklinik ein Computer-gesteuertes hochsensibles Betäubungsverfahren an, welches während der Gabe des Betäubungsmittels den Gewebegegendruck misst und genauestens dosiert. Weiterhin bietet dieses System micro-feine Kanülen, welche normalerweise nur bei Kindern verwendet werden. Mit diesem System gelingt es uns die Betäubung von Zähnen fast ganz schmerzfrei zu machen. Falls Sie auch unter den dargestellten Ängsten leiden, fragen Sie uns direkt zu diesem Thema.

Ihr Team Dr. Middelmann.

 

 

Newsletter 02/07

 

Warum spielt der pH-Wert eine bedeutende Rolle im Mund?

Der pH-Wert zeigt die saure, neutrale oder alkalische Reaktion einer Lösung und damit den Gehalt der Wasserstoff-Konzentration an. („Pschyrembel“ Klinisches Wörterbuch)

Wie uns sicherlich allen bekannt ist liegt der Neutralpunkt des pH-Wertes bei einem Wert von 7. Als sauer bezeichnet man Werte, die kleiner als 7 und als alkalisch/basisch Werte, die größer als 7 sind.

Im Mund haben wir in der Regel einen pH-Wert von 7,2 den wir subjektiv als neutral empfinden. Speisen und Getränke verschieben durch ihren Säure- und Basengehalt diesen Wert nach oben oder unten. Durch die individuelle Speichelflussmenge, welche hauptsächlich von den drei großen Speicheldrüsen im Mund bestimmt wird kommt es mehr oder weniger schnell zu einer Verdünnung und Neutralisation zurück auf den ursprünglichen pH-Wert im Mund. Auch Kaugummis, welche den Speichelfluss anregen helfen einer schnelleren Neutralisation.

Warum ist nun eine Verschiebung des pH-Wertes im Mund von so großer Bedeutung?

Die „verkalkte“ äußere Zahnhartsubstanz (Zahnschmelz) schützt den weicheren Zahnkern (Dentin) vor äußeren Reizen, welche ohne diesen Schutzmantel als sehr schmerzhaft empfunden werden. Setzt man nun den Schmelz einer sauren oder alkalischen Lösung aus, kommt es zur Entkalkung und damit Schädigung dieses Schutzmantels proportional zum Anstieg bzw. Abfall des pH-Wertes. Diese pH-Wert Verschiebung ist umso schädlicher, je häufiger sie auf die Zähne einwirkt. Lässt man bei nicht all zu häufigen pH-Wert-Verschiebungen dem Mund –Milieu Zeit sich zu neutralisieren, kann es auch zu einer „Wiederverkalkung“/Remineralisierung kommen und ein Teil der heraus gelösten Teilchen lagern sich wieder am Schmelz an. Bis zu einer halben Stunde nach den Malzeiten kann oberflächlich die Zahnhartsubstanz angegriffen und angelöst sein.

Was können wir aktiv gegen Entkalkungen tun?

Vermeidung stark saurer oder basischer Speisen und Getränke

Verdünnung dieser Speisen und Getränke zu den Malzeiten mit Wasser, d.h. viel Wasser trinken.

Nicht sofort nach dem Essen die Zähne putzen und „sich den Zahnschmelz wegputzen“

Aktive Fluoridzufuhr durch regelmäßige Zahnarztbesuche und eigene Fluoridapplikation durch Fluorid-haltiges Speisesalz, Fluorid-haltige Tafelwasser und höher Fluorid-haltige Pasten. Achten Sie jedoch auf keine Überfluoridierung.

Auch ein Teil der natürlichen Bakterien im Mund zerlegen Speisebestandteile in saure Endprodukte, welche den Zahnschmelz zusätzlich schädigen. Wasser trinken!!!

Im folgenden finden Sie eine kleine Aufstellung von Getränken und Speisen welche durch einen niedrigen pH-Wert die Zahnhartsubstanzen schädigen:

 

                                                                    pH-Wert

Coca-Cola:                                                        2,6

Fanta:                                                               2,9

Ice-Tea:                                                            3,0

Mineralwasser mit Kohlensäure:                       5,3

Pepsi light:                                                       3,1

Red Bull:                                                           3,4

Schweppes:                                                      2,5

Carlsberg-Bier:                                                  4,4

Rotwein:                                                           3,4

Weißwein:                                                        3,7

 

Apfelsaft:                                                          3,4

Karottensaft:                                                    4,2

Mutivitaminsaft:                                               3,6

Orangensaft:                                                     3,7

 

Milch:                                                               6,7

Salatsauce:                                                       3,6

Essig:                                                                3,2

 

Quelle: ZMK (22) 11/06 S.704

Wenn Sie Fragen haben, stehen Wir Ihnen gern zu Verfügung!

Ihr Team Dr. Middelmann

 

Neue Geräte in unserem hauseigenen Labor

Schon seit geraumer Zeit bieten wir unseren Patienten neben den voll verblendeten Keramikkronen auch Kronen an, welche komplett aus Keramik bestehen.

Als Vorteile dieses Verfahrens zur Versorgung von großflächig zerstörten Zahnkronen sind zu nennen:

exakter Angleich der Farbe der künstlichen Keramik-Krone an die Nachbarzähne und das   Restgebiss und natürliche Lichtbrechung (kein Grauschimmer mehr), eine hohe Bioverträglichkeit im Munde des Patienten, große Festigkeit der künstlichen Krone und damit hoher Schutz der eigenen verbliebenen Restzahnsubstanz,

ähnliche Wärmeleitung wie beim natürlichen Zahn, perfekter Sitz und perfekter Randschluss sowie sehr gute Reinigbarkeit durch glatte hochwertig verarbeitete Oberflächen, Keramikkronen werden mit der Zahnsubstanz verklebt statt zementiert.

Seit November 2006 haben wir nun die Möglichkeit, mit einem neuen Gerät, dem Procera Forte Scanner (Nobel Biocare) auch größere Einheiten, wie zum Beispiel vollkeramische Brücken, mit einem keramischen Kern aus Zirkonkeramik herzustellen. Diese Brücken sind im Gegensatz zu herkömmlichen Brücken metallfrei, jedoch genau so stabil. Die hohe Passgenauigkeit liegt unter 15 Mikrometer Spaltmaß und ist dadurch eines der präzisesten Cad-Cam-Herstellungsverfahren in der heutigen Zahnmedizin. Hierbei werden die vom Zahnarzt präparierten Zähne als exakte Gipsmodelle mechanisch von einem Scanner ertastet. Unser Labor verarbeitet die gewonnenen Information am PC und schickt sie per E-Mail nach Schweden. Die dortige Zentrale stellt nun den Keramik-Kern der Brücke her und sendet ihn ein paar Tage später an uns zurück. Die individuelle Gestaltung der äußeren Form und Farbe obliegt unseren Zahntechnikern in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt und dem Patienten.

Für diese „äußere“ individuelle Gestaltung der Keramikbrücke verwenden wir in unserem Labor die Nobel Rondo Keramik (Nobel Biocare). Mit ihr werden in der Zahn-Ästhetik und –Stabilität neue Wege beschritten. Mit einer Biegefestigkeit von 120 MPa übersteigt dieses Keramik-System alle anderen vergleichbaren Verblend-Keramiken um 20-70 %. Sie bietet noch mehr Sicherheit für den Patienten vor Abplatzung und Rissbildung. Desweiteren besticht dieses System durch über 100 verschiedene Farbschattierungen und gibt uns somit die Möglichkeit hervorragend lebendig aussehende vollkeramische Restaurationen herzustellen. Diese werden dann nicht wie üblich zementiert, sondern hochfest verklebt.

Wir sind stolz darauf Ihnen ab jetzt durch unser hoch qualifiziert arbeitendes Eigenlabor auch diese Versorgungsart anbieten zu können und beraten Sie gerne.

Ihr Team Dr. Middelmann

 

 

Newsletter vom 17.11. 2006

 

1)   Weihnachtszeit ist die Zeit der Süßigkeiten und Leckereien...

Wieder einmal können wir eine Stunde länger schlafen, es ist morgens noch dunkel wenn wir aufstehen und nachmittags früh dunkel, die Blätter fallen von den Bäumen, ja selbst das Oktoberfest haben wir hinter uns... Es kommt die Weihnachtszeit. Gemütlich wird´s zu Hause und die süßen Leckereien kommen auf den Tisch. Ein Grund mehr, nicht nur darüber nachzudenken, ob der tägliche Sport ausreicht. Wichtig ist vielmehr, ob wir die Leckereien auch gut kauen können und genießen können und uns nichts im Munde weh tut. Zähne brauchen wir alltäglich. Sie sind bereits ein Teil unseres Verdauungsorgans, helfen uns beim Sprechen, lassen unser lachen oft strahlender erscheinen und geben dem Gesicht den individuellen und unverwechselbaren Charakter. Zähne müssen jedoch täglich einer Menge an Anforderungen gewachsen sein. Sie müssen Temperaturunterschieden, pH-Wert-Verschiebungen und mechanische Belastungen standhalten, sprich zu jeder Zeit „voll einsatzfähig“ sein!!! Heute werden die Menschen in Deutschland durchschnittlich über 70 Jahre und zum Teil deutlich älter. Daher ist es wichtig die eigenen Zähne von Anfang an sehr gut zu pflegen und sie lange zu erhalten. Gerade um die Oster- und Weihnachtszeit steigt der Konsum an Süßigkeiten stark an. Ein Grund mehr Vorsorge und gute Mundhygiene zu betreiben! Hier einige Tipps für die Weihnachtszeit und Ihre häusliche Pflege der eigenen Zähne:

1)      trinken Sie zum Verzehr von Süßem immer ein Glas Wasser. Dadurch verdünnen Sie die Konzentration der Süßen Nahrung stark. Die Säureattacken auf den Schmelz verringern sich ebenfalls in der Stärke. Die Bakterienzahl in der Mundhöhle wird ebenfalls verringert.

2)      Putzen Sie nie direkt nach dem Essen die Zähne. Warten Sie mindestens eine halbe Stunde. So kann die eigene Mundflora den pH-Wert im Mund regenerieren. Dies gilt generell und soll verhindern, dass Sie sich den oberflächlich durch bakterielle Säureangriffe angelösten Zahnschmelz „wegschrubben“.

3)      Verwenden Sie Zahnseide nach jeder Mahlzeit und beseitigen Sie Plaque auch zwischen den Zähnen. Damit vermeiden Sie nicht nur Karies sondern auch eine Schädigung des Zahnhalteapparates (Parodont).

4)      Putzen Sie einmal wöchentlich zusätzlich zur normalen Zahnpflege die Zähne mit einer Fluoridzahnpaste mit höherer Fluoridkonzentration. Eine Empfehlung geben wir Ihnen gerne.

5)      Beginnen Sie das Zähneputzen nie an einem und dem selben Ort. Wechseln Sie bei jeder Zahnpflege die „Startposition“. Damit vermeiden Sie Putzdefekte im Zahnhalsbereich.

6)      Vergessen Sie nie beim Zähneputzen die Innenflächen der Zähne und die hintersten Backenzähne! (also Gaumenbereich, Zungenbereich).

Falls Sie Fragen und Probleme dabei haben, melden Sie sich. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Zu aller letzt bleibt und nur noch Ihnen „einen Guten Biss“ zu wünschen und sich mit gesunden Zähnen auf die Weihnachtszeit zu freuen.

Ihr Team Dr. Middelmann.

 

2)   Angst vor dem Zahnarzt?

Der Besuch des Zahnarztes ist für viele Menschen immer wieder eine neue Herausforderung. Irgendwie kommt man sich dabei vor wie beim TÜV. ´Hoffentlich findet der Zahnarzt nichts.´ Und kaum hat man diesen Gedanken zu Ende gedacht, sind auch schon die nächsten Termine vorprogrammiert. Wie kann man der „Angst vor dem Zahnarzt entgehen?

Nicht etwa, indem man die Termine wieder und wieder verlegt und Untersuchungen auf die „lange Bank schiebt“! Oft ist es dann für auch nur wenig geschädigte Zähne schnell zu spät und die „Kunst des Erhaltens“ ist nicht mehr möglich.

Wichtig sind eine lückenlose halbjährliche Kontrolle der Mundhöhle und die gründliche Prophylaxe. Dabei werden nicht nur die Zähne genauestens untersucht, sondern auch die Verzahnung, der Zahnhalteapparat, die Schleimhäute und die Kaumuskulatur. Allgemeines Unwohlsein, körperliche Schwäche und Kopfschmerzen etc. können laut der chinesischen Medizin durch verschiedene geschädigte Zähne hervorgerufen werden. Daher empfehlen wir Ihnen lieber etwas Geld in die halbjährliche Prophylaxe, als in teuren und komplizierten Zahnersatz zu investieren!!! Wir haben uns eindringlich Gedanken über die Entstehung der „Zahnarztphobie“ gemacht und sind zu den folgenden Schlüssen gekommen:

Angst entsteht beim Zahnarzt durch die fremden, oft kühlen und sterilen Räumlichkeiten, die andersartig aussehenden Geräte und die ungewohnte weiße Kleidung. Unsere Räume sind auch für uns eine Umgebung in der wir alle uns wohl fühlen wollen. Deshalb haben wir die Wände in warmen sanften und beruhigenden Farben gestaltet und mit Kunstwerken von der Künstlerin Gabriele Middelmann verschönert. Erst im Oktober ´06 haben wir neue Räume dazubekommen, welche den modernsten Möglichkeiten der Zahnmedizin mehr als gerecht werden. Die schmerzfreie Behandlung wird nun auch durch Teil- oder Vollnarkosen möglich. Offene, deutlich verständliche Gespräche sowie die „normale menschliche Umgehensweise“ mit dem Besucher sind daher von immenser Bedeutung. Sie sind nicht krank, sondern geben uns eine vertrauensvolle Aufgabe, die wir für Sie bestens  lösen wollen. Wir Behandler kleiden uns in umgänglicher normaler Kleidung, lassen uns für die eingehende Beratung und Ihre Fragen viel Zeit und helfen Ihnen bei richtigen individuellen Entscheidungen. Sehen Sie doch einmal in die Rubrik „Zahnarztpraxis“ auf dieser Homepage oder besuchen Sie uns.

 

Ihr Praxisteam Dr. Middelmann.

 

Newsletter vom 12.09. 2006

 

1.) Sofortbelastung direkt nach der Implantation?

Optimierung von Implantations-Verfahren durch Computer

Immer wieder fragen uns Patienten, besonders nach der TV-Sendung „Stern-TV“ mit Günther Jauch im Juni 2006, über Implantate und in wie weit man den Methoden der modernen Implantologie Vertrauen schenken kann. Auch wir bieten in unserer Praxisklinik München Nord Dr. H. Middelmann ein Computer-gestütztes Verfahren zur Implantation an. Daher möchten wir Sie kurz über die Verwendung dieses Verfahrens informieren. Wir laden Sie herzlich ein, sich die Möglichkeiten der modernen Implantologie an zu sehen und sich bei uns beraten zu lassen.

[Nach 42 BZB/Juli-August/06]

Die Sofortbelastung von Implantaten

erlaubt es, die Behandlungsdauer von

Patienten auf ein Minimum zu reduzieren.

Eine Analyse der verfügbaren

Literatur zeigt, dass die Sofortbelastung

von Implantaten nicht mehr in

den Kinderschuhen steckt. Das Verfahren

gilt in Studien gegenüber Vorgehensweisen

mit konventionellen Einheilzeiten im Ober- und

Unterkiefer als gleichwertig gut in Bezug

auf die Implantatüberlebensrate.

 

Was heißt „Sofortbelastung“ von Zahnersatz?

Als Sofortbelastung wird heute eine Situation bezeichnet, bei der Implantate innerhalb von 72 Stunden nach ihrem Einbringen mit einer Zahnkonstruktion versorgt und regelrechten Kaukontakten ausgesetzt werden. Der Zeitraum von drei Tagen wurde dabei nicht gewählt, weil er irgendeinen Bezug zu Wundheilungsvorgängen hat. Er beschreibt vielmehr den Zeitraum, der im Allgemeinen notwendig ist, um eine Aufbaukonstruktion herzustellen und einzugliedern.

 

Bedeutung der Sofortbelastung

Die Implantat-Versorgung nach Zahnverlust ist heute für alle denkbaren Situationen eine Form der Rehabilitation, die einer konventionellen Zahnersatz-Versorgung zumindest als gleichwertig gegenüber gestellt werden muss. In der Mehrzahl der Fälle kann man sogar davon ausgehen, dass ein implantatgestützter Zahnersatz den konventionellen Verfahren überlegen ist. Die Sofortbelastung von Implantaten spielt heute eine besondere Rolle, da hierdurch einer

der letzten Nachteile gegenüber konventionellen prothetischen Arbeiten ausgeglichen werden kann: Bisher kam es durch das Einhalten der Einheilzeiten von drei Monaten im Unterkiefer und von drei bis sechs Monaten im Oberkiefer zu Verzögerungen bei der  Rehabilitation, wenn Implantate eingesetzt wurden. Dies bedeutet zusätzlich jedes Mal eine Kostensteigerung für den Patienten, da im Zeitraum bis zur Belastung der Implantate eine provisorische Teilzeitversorgung notwendig wird.

 

Studien zum Thema Implantat-Versorgung

Am besten untersucht ist bisher die Sofortbelastung von Implantaten im unbezahnten Unterkiefer. Hier liegen zwei klinische Studien vor, die eindeutig zeigen, dass die Sofortbelastung von   Implantaten im Bereich der unteren Eckzähne und dazwischen Langzeitergebnisse liefert, die gegenüber der verzögerten Belastung nach einer Einheilzeit von drei Monaten keinerlei Nachteile mit sich bringt. Statt dessen wird die Behandlung der betroffenen Patienten erleichtert.

Eindeutige Indikationen zur Sofortbelastung ergeben sich heute im unbezahnten Oberkiefer und im teilbezahnten Unter- und Oberkiefer. Dies gilt sowohl für den Einzelzahnersatz aus auch für Situationen mit zwei und mehr Implantaten. Für die meisten der verschiedenen Kiefersituationen ergeben sich Implantatüberlebensraten von über 95 Prozent nach zwölf Monaten Belastung. Lediglich die Sofortbelastung von Einzelzahnimplantaten im Oberkiefer bleibt in ihrem Erfolg etwas zurück. Sie beträgt nach einem Jahr 81,2 Prozent.

 

Was leisten computerassistierte Verfahren im Bezug auf eine Implantatversorgung?

Planungssysteme, welche die Computertomographie- (CT) oder DVT-Daten als Grundlage verwenden, sind heute in der Implantologie etabliert. Die konsequente Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten dieser Verfahren erlaubt es, aus der virtuellen Planung, die der Zahnarzt in einem Software-Programm gemacht hat, eine Operationsschablone zu generieren. Sie ermöglicht dem Operateur exakt die vorher genau mit Hilfe eines CT-Bildes geplante Implantatposition im Mund ein zu halten. Die Knochenverhältnisse des Patienten können schon vorab sehr gut am Computer eingeschätzt und das richtige Implantatsystem mit  richtigem Durchmesser und Länge geplant werden. Diese Operationsschablone liegt dabei im Patientenmund nicht auf dem Kieferknochen sondern der Schleimhaut, in bestimmten Fällen auch dort fixiert auf. Dadurch können nun die computerassistierten Verfahren mit der Implantatinsertion durch nur kleinste Eröffnungen (transgingival)  kombiniert werden.

In einer vergleichenden Studie konnte gezeigt werden, dass sich durch die transgingivale Vorgehensweise sowohl die Belastung für den Patienten durch den operativen Eingriff als auch die sichtbare postoperative Schwellung auf ein Minimum reduzieren lässt. Diese Aspekte erscheinen umso wichtiger, als es sich in der Implantologie durchweg um elektive Eingriffe handelt. Bei solchen Operationen muss berücksichtigt werden, dass die Lebensqualität der Patienten nach der Operation keinesfalls gegenüber der Situation vor dem Eingriff reduziert sein darf. Dafür sorgt insbesondere die kleinflächige, somit gewebeschonende Eröffnung im Implantationsgebiet. Darüber hinaus ergibt sich eine weitere wichtige Leistung: durch computerassistierte Verfahren ist es möglich geworden, aus der Operationsschablone das Arbeitsmodell zur Herstellung der späteren Zahnkonstruktion zu entwickeln. Dies ist der entscheidende Schritt, um direkt nach dem Einbringen der Implantate, also kurz nach der Operation die fertige Zahnkonstruktion beim Patienten eingliedern zu können. Durch die neue Methodik ergibt sich die Möglichkeit einer „echten Sofortbelastung“ und der wahre Erfolg : die Belastung des neuen Zahnersatzes direkt nach dem operativen Eingriff, ohne provisorischen Zahnersatz, d.h. eine teure 72-Stunden-Versorgung für die Zahnersatzherstellung bleibt aus.

Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an uns!

Ihr Team Dr. Middelmann.

 

 

2.) Praxiseinweihung

 

Liebe Patienten/innen, liebe Freunde/innen,

endlich sind sie fertig... Die Umbauten in unserer Praxis sind beendet, die Lampen in den Praxisräumen werden  eingeschaltet und lassen diese in einem neuen Licht erstrahlen. Für unsere Patienten/innen erschlossen wir in drei neuen Räumen einen freundlichen Wohlfühl- und Wartebereich, einen hellen Implantationsraum und einen angenehm stillen Ruheraum für die Zeit nach der Anstrengung. Hier wollen wir uns mit voller Energie den Aufgaben widmen, die Sie uns stellen. Denn...

„Perfektion ist unsere Leidenschaft, die Natur unser Vorbild“.

Wir laden Sie herzlich ein:

Feiern Sie mit uns die Neueröffnung am Samstag, den 14.10.2006 von 11h00 bis 17h00 und sehen Sie sich die neue Praxisklinik München Nord an!

Bitte geben Sie kurz telefonisch, Fax oder E-Mail bescheid, ob und mit wie vielen Personen Sie kommen möchten. Danke!

Unsere Telefonnummer lautet: 089- 310 79 79

Unsere Fax-Nummer lautet:     089- 321 10 38

E-Mail-Adresse: info@zahnarzt-middelmann.de

Ihr Team Dr. Middelmann.

 

 

Newsletter vom 24.07.2006

 

1.   Kieferorthopädie(KFO) für Kinder

Gesunde Zähne sind die Voraussetzung für den gesunden Organismus eines jeden Menschen.

Er bekommt im Laufe seines Lebens zwei Mal komplett neue Zähne (Diphyodontie) Das Milchgebiss, bestehend aus 20 Zähnen, fünf Stück pro Quadrant und das bleibende Gebiss, bestehend aus 32 Zähnen, acht Stück pro Quadrant. Die Altersperioden der Zahnung liegen bei der Milchgbiss-Zahnung zwischen acht und 30 Monaten. Mit ca. sechs Jahren bricht dann zusätzlich der erste große Backenzahn hinter dem fünften Milchzahn durch. Die Seitenzähne 3, 4 und 5 haben in gesundem Zustand Platzhalterfunktion und verhindern somit einen Engstand im Frontzahnbereich. Bei vorzeitigem Milchzahnverlust (meist Karies) ist ein Vorwandern der nach hinten anschließenden Zähne zu verhindern, da es ansonsten zu Eng ständen in der Front kommt. Diese Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne haben die Frontzähne 1 und 2 nicht. Kommt es infolge von Zahnungs- oder Wachstumsunregelmäßigkeiten zu Zahnfehlstellungen und Engständen, sollten diese mit Hilfe der Kieferorthopädie behoben werden. Problemstellen und Schlupfwinkel für Bakterien und infolge dessen Karies sollen somit vermieden werden.

Bitte achten Sie, als Eltern in erster Linie auf  die gute Zahnpflege Ihrer Kinder und kontrollieren Sie diese oder putzen nach. Dies kann am besten am flach liegenden Kind erfolgen. Die Zahnstellungen der Zähne und eventuell auftretende Problematiken überprüfen wir bei halbjährlichen Kontrollen!

KFO

Falls ihr Kind schon in kieferorthopädischer Behandlung ist, besuchen Sie dennoch unabhängig davon den Hauszahnarzt für regelmäßige Kontrollen!

Bei festsitzenden Zahnspangen (Multiband) ist, trotz oft großem Aufwand und Mühe auf die Verwendung von Zahnseide zu achten, da es sonst zu Zahnfleischentzündungen und Blutungen kommt. Wir helfen Ihnen bei der Verwendung von Zahnseide gern!

 

2.   Fluoride zur Härtung des Zahnschmelzes

Was sind Fluoride?

Fluoride sind. Sie sind als Salze des chemischen Grundstoffes Fluor ein natürlicher Bestandteil aller Lebewesen und kommen in Spuren überall in der Natur vor. Beispielsweise sind sie im Meerwasser, in Knochen, auch im menschlichen Skelett, vielfach im Trinkwasser und in einigen pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten.

Wie wirken Fluoride?

Fluoride wirken auf drei verschiedenen Wegen:

•       Fluoride lagern sich auf dem Zahnschmelz an und bilden dort eine Schutzschicht. Sie dringen in den Zahnschmelz ein und erhöhen sie so dessen Widerstandskraft gegen Angriffe durch Säuren.

•       Fluoride können kleinere Schäden des Zahnschmelzes reparieren (Remineralisation)

•       Fluoride hemmen die Bildung von Belägen auf den Zähnen und das Wachstum von Bakterien

Fluoride hemmen das Bakterienwachstum (1), erschweren die Zerstörung der Zahnoberfläche (2)

und können den Schmelz aus dem Speichel reparieren (3).

Wofür sind Fluoride gut?

Fluoride stärken den Zahnschmelz und machen ihn widerstandsfähiger gegen Säureangriffe durch Bakterien. Doch die in der Natur vorhandenen Mengen reichen in der Regel für einen wirksamen Kariesschutz nicht aus. Deshalb ist es notwendig, zusätzliche Gaben von Fluoriden in die Zahnpflege mit ein zu beziehen, in Form von:

•       fluoridierten Zahnpasten und Gelees

•       fluoridiertem Speisesalz

•       fluoridhaltigem Mineralwasser

•       Fluoridtabletten

•       fluoridhaltigen Kaugummis               

Was sollten Sie bei der Dosierung beachten?

Fluoridierte Zahnpasten gehören zum alltäglichen Gebrauch. Die Literatur empfiehlt ab dem ersten Milchzahn bis zum Schulalter Kinderzahnpasten mit einem Fluoridgehalt von 500 ppm (parts per million). Ab dem Schuleintritt sollen Erwachsenenzahnpasten mit 1.200 bis 1.500 ppm verwendet werden. Diese ppm-Mengenangaben sind auf der Tube aufgedruckt.

Alle zusätzlichen fluoridhaltigen Präparate (Gelees, Speisesalz, Mineralwasser, Tabletten) sollten immer nur nach Rücksprache mit uns unterstützend eingesetzt werden. Denn zu viel Fluoridzufuhr (auch durch zu viele verschiedene Quellen) kann eine Verfärbung der Zähne mit sich bringen. In einer Fluoridanamnese (Fluorid-Vorgeschichte) stellt er die für Ihr Kind günstigste Kombination an fluoridhaltigen Mitteln zusammen. Fluoridhaltige Kaugummis können als zusätzliche Maßnahme für die Hilfsreinigung durchaus empfohlen werden.

 

3.   Die gesunde Ernährung

Zähne möchten beißen: Knackiges, Kräftiges und Frisches.

Der Ernährungskreis zeigt, welche Lebensmittelgruppen Sie bei der Zusammenstellung einer Mahlzeit berücksichtigen sollten. Achten Sie auch auf die Flächengröße der einzelnen Gruppen. Sie zeigt Ihnen, von welchen Lebensmitteln Sie mehr oder weniger essen dürfen.

Süßigkeiten sind in Maßen und nur in Verbindung mit viel getrunkenem Wasser zu empfehlen. Achten Sie auf das Symbol des „Zahnmännchens“, wenn Sie sich sicher sein wollen zahngesundes Süßes essen zu wollen.

 Diese gekennzeichneten Lebensmittel enthalten Zuckerersatzstoffe, welche die Zahnsubstanz nicht durch Säureangriffe schädigt. Ein gänzlicher Verzicht auf Süßigkeiten führt jedoch zu einer erhöhten Aufnahme von Fetten, welche dann im Körper eingelagert und bei Bedarf in Zucker umgewandelt werden.

Bei weiteren Fragen zu den gegebenen Themen helfen wir Ihnen gern weiter.

 

Ihr Zahnarzt-Team Dr. Middelmann.

 

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Newsletter vom 02.01.2006

Gesund beginnt im Mund !

Eine Aussage, in der viel Wahres steckt; denn nicht nur das was man zu sich nimmt ist von Bedeutung, auch wie man es dem Verdauungstrakt  zuführt ist ausschlaggebend für Verarbeitbarkeit und Verwertung der Nahrung.

Der Mund ist der Anfang des Verdauungsapparates. Ihm kommt die Aufgabe zu, die Speisen zu zerkleinern und zu durchmischen. Gelangen die Speisebrocken zu groß in den Magen, so kann dieser sie nur schwer, oder nicht gründlich genug mit Magensaft durchmischen. (Der Magensaft ist eine farblose Flüssigkeit, die aus Schleim, Salzsäure, Enzymen, Eiweißkörpern und Elektrolyten besteht und unter anderem die Tätigkeit des sich anschließenden Zwölffingerdarms anregt.) Als Folge davon hat der Darm es schwerer, den ihm übergebenen groben Speisebrei in seine Bestandteile aufzulösen und durch Aufspaltung und Resorption die Nährstoffe zu verwerten.

Fehlen dem Körper die Nährstoffe, kommt es zu  Mangelerscheinungen, die sich mannigfaltig auswirken können.

Wie kann es aber jetzt dazu kommen, dass die zugeführten Speisebrocken zu grob sind? Nun, dafür gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: zu hektisches Essen oder schadhaftes Kauwerkzeug, sprich Zähne.

Dass man sich bei der Nahrungsaufnahme Zeit lassen sollte, ist eigentlich jedem klar          ( schling´ nicht so! ), aber dass fehlende oder lockere Zähne für eine schlechte Verdauung mitverantwortlich sein können, muss vielleicht kurz erklärt werden.

Unser Gebiss weist im Wesentlichen zwei Zahngruppen auf: die Schneidezähne und die Backen- oder auch Mahlzähne. Erstere dienen dem Abbeißen vom Apfel, vom Brot, ... , also dem Abschneiden von einem größeren Stück – daher auch die Bezeichnung. Den Mahlzähnen steht, wie der Name schon sagt eine ganz andere Aufgabe zu. Sie haben im Gegensatz zu den Schneidezähnen meist mehrere Wurzeln ( teils bis zu vier bei hinteren Backenzähnen ) und können aufgrund dessen nicht nur senkrechte sondern auch seitliche Mahlkräfte aufnehmen.

Man muss es sich wie bei einem Stuhl vorstellen. Hat er nur ein Bein, wie z.B. bei einem Melkschemel, kann man nur gerade darauf sitze. Bei seitlicher Gewichtsverlagerung kommt man aus dem Gleichgewicht. Hat er aber drei oder mehr Beine, sitzt man auf ihm sogar mit etwas Schräglage noch ziemlich sicher. Das heißt, man kann auf ihm umherrutschen, ohne dass man umfällt.

Fehlt nun ein Schneide- oder Mahlzahn, oder ist er gelockert, so ist die entsprechende Funktion eingeschränkt. Man kann also nicht mehr gescheit abbeißen oder kleinbeißen. Somit müssen andere Zähne die Funktion des Fehlenden mit übernehmen, was dann ab einem gewissen Verhältnis von fehlenden zu verbliebenen Zähnen zur Überbelastung der Restbezahnung führt. Die Folgen hiervon sind , wie man sich denken kann, nicht nur ästhetischer Art: man verliert um so schneller die verbliebenen Zähne, ganz zu schweigen von den oben beschriebenen Verdauungsproblemen.

Deshalb ist es unser Anliegen, unseren Patienten ihre volle Bezahnung zu erhalten oder falls schon Lücken vorhanden sind, ihren früheren Zahnbestand naturgetreu wieder zu rekonstruieren.

Nebenbei bemerkt: ein gutes Gebiss ist nicht nur zum Kauen da, man kann jemandem die Zähne zeigen oder freundlich um Aufmerksamkeit und Zuneigung bitten. Beides fällt einem mit starken, gesunden und schönen Zähnen viel leichter. Man kann sich nicht nur besser durchsetzten, man gewinnt auch viel mehr Sympathien. Was gibt es schöneres als ein Strahlendes Lächeln.

Wussten Sie eigentlich schon: bei über 50% der Bevölkerung fällt der erste Blick auf die Mund- Zahnpartie.

Soviel steht fest:  Eine Entscheidung für ästhetisch schöne und gesunde Zähne bringt nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern auch bessere und leichtere soziale Akzeptanz, mehr Selbstbewusstsein, positivere Ausstrahlung und damit mehr Freude am Leben und Lebensqualität.

 

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Newsletter vom 10.10.2005

Kostspielige Angst vorm Zahnarzt

Zwischen fünf und zehn Prozent der Deutschen wagen sich gar nicht oder nur in größter Not zum Zahnarzt. Das berichtet das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Im Schnitt ertrügen die Patienten mehr als 17 Tage mit Schmerzen, bevor sie eine Zahnarztpraxis aufsuchten.

Die Angst vor dem Zahnarztbesuch kann zusätzliche Kosten verursachen. Wer regelmäßig zur Kontrolle zum Zahnarzt geht, erhält von seiner gesetzlichen Krankenkasse einen Bonus beim Zahnersatz. Die Besuche müssen im Bonusheft nachgewiesen sein.

Grundsätzlich übernimmt die Kasse 50 Prozent des Betrages, der für die zahnärztliche Regelversorgung festgesetzt wurde. Wer fünf Jahre vor der Behandlung einen alljährlichen Kontrollbesuch nachweisen kann, für den erhöht sich der Festzuschuss zum Zahnersatz auf 60 Prozent. Nach zehn Jahren regelmäßiger Besuche zahlt die Kasse 65 Prozent dazu. Jugendliche müssen zwei Kontrollbesuche pro Jahr nachweisen.

Zahnärzte empfehlen einen Kontrollbesuch mindestens einmal, besser aber zweimal pro Jahr. Seit Jahresbeginn übernehmen die Krankenkassen bei Erwachsenen jedoch nur einmal jährlich die Kosten. Die Preise für einen Extratermin liegen bei etwa 20 bis 30 Euro. Zwei Kontrolltermine pro Jahr sind von der Praxisgebühr befreit.

Kinder und Jugendliche sind bis zum vollendeten 18. Lebensjahr von allen Zuzahlungen befreit. Dennoch sollten auch Kinder schon ein Bonusheft führen, empfiehlt die "Initiative Zahnersatz 2005". Für Kinder ab dem 6. Lebensjahr und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr gibt es ein spezielles Vorsorge-Programm gegen Zahnerkrankungen. Kinder und Jugendlichen müssen dabei zweimal im Jahr einen Zahnarzt besuchen. Die Kosten für die Vorsorgebehandlungen werden von der Krankenkasse übernommen.

 

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